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Advent, Advent …

… ein Lichtlein brennt! – Am letzten Wochenende ist es wie in jedem Jahr wieder passiert:

Allerorts wurden Lichter angezündet, Pyramiden angeschoben, Weihnachtsmärkte feierlich eröffnet! Es ist wieder Adventszeit! – Doch mal ehrlich: Sind Sie schon in Adventsstimmung? Nun, ich kann das von mir noch nicht sagen. Zwar war ich beim Pyramidenanschub bei uns im Ort dabei, und das war auch gut so, ich hatte ein paar nette Begegnungen und Gespräche. Doch irgendein wohliges Gefühl ist bei mir nicht aufgekommen. Eher dann am Abend, als wir unsere 1. Kerze im Wohnzimmer angezündet haben. Zu arg hat mich die Arbeit noch in Beschlag genommen. Zu viel sind noch die Verpflichtungen im Beruf. Zu nervend sind manchmal auch irgendwelche familiären Anfragen und Erwartungen! lichterIch habe den Eindruck: Ich muss mir die Adventsnischen für mich persönlich schon suchen! Also solche Momente, wo ich dann mal für mich zur Ruhe komme, frei werden kann von den alltäglichen Aufgaben und Problemen, eben durchatmen kann. Da fand ich das richtig schön, als heute morgen ein Adventsgruß von einem Verlag kam, bei dem ich immer mal wieder etwas bestelle – ein kleiner besinnlicher Text zum Advent. Den kriege ich nun jeden Tag am Morgen in mein E-Mail-Postfach geschickt und werde durch den kleinen Text an den Advent erinnert. Und wenn ich schon nicht auf große Weihnachtsmärkte gehen kann und mag, dann ist das wenigstens ein winziger Moment des Innehaltens. Vielleicht kommt meine Weihnachtsstimmung ja noch, je näher Weihnachten rückt. Mit der einen oder anderen Adventsfeier oder – da freue ich mich schon drauf – einem Besuch im Weihnachtszirkus! Ein Bibelwort aus den Psalmen im Alten Testament ermutigt mich, solche privaten Ruheorte tatsächlich zu suchen: „Werde still vor dem Herrn und warte gelassen auf sein Tun!“ – Die Stille zu suchen, das fällt mir bei aller Hektik und allen Einflüssen heute nicht leicht! Trotzdem werde ich das mal ausprobieren, und wenn es nur ein paar Minuten am Tag sind. Ich glaube, das wird mir gut tun. Die Gedanken schweifen lassen, abschalten, mal wegsehen von allen belastenden Problemen, und vielleicht es sogar schaffen, an Gott zu denken. Es könnte ja sein, dass er dann etwas Überraschendes in meinem Leben tut. Etwas, das mir Kraft gibt, und Freude, und Frieden. Vielleicht haben Sie ja auch Lust, so mal die Adventszeit zu gestalten und zu erleben!

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