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Über uns

Unsere Gemeinde gehört zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden K.d.ö.R, einem Zusammenschluss von über 930 Gemeinden und Zweiggemeinden mit über 82.600 Mitgliedern.
Wir sind evangelisch, weil wir das Evangelium, die gute Nachricht von Jesus Christus und der Liebe Gottes, allen Menschen in Wort und Tat weitergeben wollen. Die Bibel ist Grundlage unseres Glaubens und verbindliche Richtschnur für unser Leben.
Wir sind freikirchlich, weil wir für die freie persönliche Glaubensentscheidung des Einzelnen eintreten und weil wir als Gemeinde gegenüber dem Staat und anderen Institutionen unabhängig sind. Wir erheben keine Kirchensteuern und finanzieren unsere Arbeit durch Spenden und Mitgliederbeiträge. Das Prinzip der Freiwilligkeit gilt in Bezug auf die Gemeindezugehörigkeit, die Mitarbeit und die Finanzen. Dahinter steht der Grundgedanke, dass sich der Glaube an Gott nicht mit religiösem Zwang verbinden lässt.

Wir bilden eine Gemeinde, weil wir als Christen nicht alleine leben können, sondern aufeinander angewiesen sind. Durch das gemeinsame Gespräch und Hören auf Gottes Wort, durch das Gebet miteinander und die gegenseitige Anteilnahme und Hilfe ermutigen wir uns zum Leben als Christen im Alltag.
Wir gehören zu einem Bund von Gemeinden, in dem nur solche Menschen getauft und aufgenommen worden sind, die sich öffentlich zu Jesus Christus bekannt haben und die zu einem verbindlichen Christ sein bereit sind. Durch die Mitgliedschaft im Bund engagieren wir uns weit über die Grenzen unserer Ortsgemeinde hinaus. Zum Bund gehören ein international tätiges Missionswerk, die Europäische Baptistische Mission, sowie zahlreiche sozial-diakonische Einrichtungen wie Krankenhäuser, Altenpflegeheime, Beratungsstellen und Kindergärten.
In Schmiedeberg trafen sich seit 1913 Baptisten zum Gottesdienst und „christlichen Jugendstunden“, zunächst in ihren Häusern. Später wurde eine Scheune zur „Friedenskapelle“ umgebaut und im Laufe der Jahre mehrmals erweitert und ausgebaut. Nach dem 2. Weltkrieg war die Gemeinde Gastgeber vieler Freizeiten für Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Land, bis 1969 das benachbarte „Martin-Luther-King-Haus“ dafür mehr Platz und Möglichkeiten bot.