{"id":4157,"date":"2014-02-02T09:52:28","date_gmt":"2014-02-02T08:52:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/?p=4157"},"modified":"2014-03-03T10:56:14","modified_gmt":"2014-03-03T09:56:14","slug":"glueck-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/?p=4157","title":{"rendered":"Gl\u00fcck auf!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4158\" alt=\"Gl\u00fcck auf!\" src=\"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/glueckauf-300x109.jpg\" width=\"300\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/glueckauf-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/glueckauf.jpg 509w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>So lautet der s\u00e4chsische Gru\u00df der Bergleute, mit dem sie sich seit Ende des 16. Jahrhunderts angeredet haben. Noch heute wird er im Erzgebirge einander zugerufen. Dieser Gru\u00df beschreibt die Hoffnung der Bergleute, eine erfolgreiche Arbeit zu tun, neue Erzg\u00e4nge zu finden und wieder gesund und bewahrt zur\u00fcck ans Tageslicht zu kommen. Es meint so etwas wie: \u201eIch w\u00fcnsche dir Gl\u00fcck!\u201c \u2013 Nachdem ich in den letzten Monaten die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen im Evangelischen Religionsunterricht der Oberschule mit \u201eGl\u00fcck Auf!\u201c begr\u00fc\u00dft habe, f\u00fcgte ich immer hinzu: \u201eIch w\u00fcnsche euch einen sch\u00f6nen Tag mit gl\u00fccklichen Momenten!\u201c Das ist f\u00fcr Christen fast so etwas wie ein Segensgru\u00df. Man w\u00fcnscht sich etwas Gutes und hofft, dass es dann auch in Erf\u00fcllung gehen wird. Und in dem kleinen W\u00f6rtchen \u201eGl\u00fcck\u201c ist ja alles Gute drin enthalten: Gesundheit, Bewahrung vor Unf\u00e4llen, Erfolg in der Arbeit, Zufriedenheit, heile Beziehungen, ein Leben ohne Sorgen! Es ist angenehm, so ein \u201eMutmachwort\u201c von einem anderen zu h\u00f6ren. Von jemand, dem es ein Anliegen ist, dass uns das Leben gelingt. Dass wir dann mal sagen k\u00f6nnen: \u201eWir haben Gl\u00fcck gehabt!\u201c Und es ist auch f\u00fcr den, der gr\u00fc\u00dft oder segnet etwas Sch\u00f6nes, wenn er sich nicht \u00fcber einen anderen \u00e4rgert und schimpft. Die Psychologie hat das ja l\u00e4ngst erkannt, wie sehr wir uns durch \u00c4rger eigentlich selbst schaden \u2013 n\u00e4mlich unserer seelischen und k\u00f6rperlichen Gesundheit! Auf einer Konferenz gab mal ein christlicher Leiter den Ratschlag: \u201eSage zu einem anderen erst mal zehn positive Dinge, bevor du ihn kritisierst!\u201c Das scheint mir ein ausgezeichnetes Motto zu sein f\u00fcr einen freundlichen Umgang miteinander. Ein erfrischendes \u201eGl\u00fcck Auf!\u201c ist gewinnend, verbreitet eine gute Laune, l\u00e4sst den Tag mit einem sch\u00f6nen Gef\u00fchl beginnen. Warum machen sich die Leute eigentlich das Leben so schwer, indem sie muffig und gru\u00dflos aneinander vorbeigehen? Dabei k\u00f6nnten wir selbst mit wenig Aufwand etwas zu einer wohltuenden Atmosph\u00e4re beitragen: in Familie, in Vereinen oder Kirchen, in Schulen und Beh\u00f6rden oder auf der Stra\u00dfe und im Supermarkt. In diesem Sinne \u201eGl\u00fcck Auf!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So lautet der s\u00e4chsische Gru\u00df der Bergleute, mit dem sie sich seit Ende des 16. Jahrhunderts angeredet haben. Noch heute wird er im Erzgebirge einander zugerufen. Dieser Gru\u00df beschreibt die&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":25,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-4157","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einblicke"],"views":4550,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4157","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/25"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4157"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4157\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4157"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4157"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.baptisten-schmiedeberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}