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Schlagwort: SAnne

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So ihr lieben, mittlerweile bin ich seit 3 Tagen auf deutschen Boden. Ich bin am Wochenende zurück nach Deutschland geflogen, mit einigen Hindernissen. Hatte zum Abflug hohes Fieber und musste mich ständig übergeben. Ich habe den Flug mit Mühe und Not überstanden. Mittlerweile geht es mir aber wieder gesundheitlich besser.
Die ersten Tage in Deutschland hatte ich sehr zu kämpfen. Es war ein komisches Gefühl. Ich hatte in Afrika eine wunderschöne und unvergessliche Zeit. Sie war total gesegnetet und ich habe eure Gebete jeden Tag gespürt.  Als ich hier angekommen bin, strömten plötzlich 100 von Sachen auf mich ein, wo ich nicht wusste, wie ich damit umgehen soll , weil ich selber noch völlig woanders war. Ich hatte das Gefühl, das ich gerade völlig aus meinem „Leben“ in Afrika raus gerissen werde, gar keine Zeit habe, mich innerlich von dieser Zeit zu verabschieden, weil hier so viele Dinge in Deutschland auf mich warten, die erledigt werden müssen. Ich merkte, wie hektisch wir Menschen hier eigentlich sind. Das war nicht leicht. Aber spürte Gottes Gegenwart ganz stark und er machte mich innerlich völlig ruhig, er gab mir die Chance, mich von dieser Zeit in Afrika zu verabschieden und hier Ruhe wieder anzukommen. Ich brauch noch eine Weile, aber mit Gottes Hilfe ist es leichter!
Mein Kopf ist voll, mit vielen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen. Ich denke ganz oft über die Zeit nach, habe 1000 Fragen an Gott, die ich gerne beantwortet haben möchte. Aber wer will das nicht 🙂
Momentan kann ich einfach noch nicht so viel über die Zeit in Kenia sprechen, weil ich selber nicht so richtig weiß, was ich eigentlich erzählen will, denn ich muss meine Gedanken und Gefühle erst einmal sammeln und ordnen. Aber es folgt mehr über die Zeit in Kenia.
DANKE an die Spender und für die vielen Gebete!! Sie waren WICHTIG!!!
Bis Bald Eure Afrika-S(av)Anne

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Grüße aus dem Busch

Hallo ihr lieben 🙂
Tut mir leid, das ich mich so spät erst melde, aber eher gab es leider keine Möglichkeit…

So, mittlerweile bin ich schon die Hälfte der Zeit hier in Kenia. Die erste Woche waren wir in Tinderet auf Station. Da haben wir eine Woche verbracht, haben uns als Team kennen gelernt, haben für die Schuleinsätze vorbereitet und haben die Zeit einfach genossen. Manchmal fühle ich mich wie im Urlaub. Manchmal hab ich das Gefühl, schon ewig hier zu sein; manchmal fühle ich mich wie auf einem anderen Planeten:)

Jetzt befinden wir uns mitten im Busch und das Verrückteste daran ist, das ich hier auch noch Internet habe. Wir haben die Woche nur Abends zwei Stunden Strom, duschen kalt- mitten in der Natur. Es ist total toll, mal so eine Erfahrung zu machen. Nicht immer alles zu haben, auf alltägliche „normale“ Sachen zu verzichten. Als Team schlafen wir auf engsten Raum. Für mich eine völlig neue Erfahrung, plötzlich IMMER Menschen um mich zu haben. Wir hatten gestern und heute jeweils 2 Schuleinsätze. Die waren sehr spannend und toll!
Ich empfinde hier jeden Tag als ein neues Abenteuer. Morgen darf ich mein Zeugnis, wie ich zum Glauben gefunden habe, vor 700 Studenten erzählen. Gott hat zu mir gesagt, das ich das tun soll. Auch wenn ich noch nie vor so vielen Menschen gesprochen habe und erst recht nicht in Englisch, bin ich innerlich ziemlich ruhig, denn Gott wird mir helfen und ich weiß, das es einen Sinn hat 🙂 Ich bin gespannt, was Gott draus macht.

Ich bin einfach nur dankbar, hier zu sein. Es tut so gut, einfach mal aus seinem gewohnten Umfeld raus zukommen und auf die, für uns, normalsten Sachen der Welt zu verzichten. Es tut mir innerlich sehr gut!! Ich mach hier ganz tolle, neue Erfahrung, unsere Team ist der Hammer. Wir haben ihr wirklich eine gesegnete Zeit zusammen und ich spüre eure Gebete wirklich jeden Tag.
Es ist so wichtig. Habt wirklich VIELEN DANK dafür.

DANKE für eure Spenden, für eure Gebete und für eure seelische und moralische Unterstützung 🙂 Ich weiß nicht, ob ich noch mal die Gelegenheit finde, euch zu schreiben. Nähere Infos und tolle Fotos gibt es, wenn ich wieder da bin!!

Ich grüße euch aus dem wunderschönen Land Kenia!
Eure Afrika-S(av)Anne

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Ab in den Süden

Ihr lieben, noch ein letzten Zeichen von mir aus Deutschland, bevor ich morgen fliege 🙂

Wie geht’s mir??
Ich hatte die letzten Tage sehr mit Anfechtung zu kämpfen. War schlapp, krank, kaputt, habe mich nicht bereit gefühlt, hatte Angst… Aber Jesus ist Sieger und hat die Sachen überwunden!
Jetzt bin ich aufgeregt, voller Vorfreude und Spannung was Gott tun wird. Habt noch mal vielen herzlichen Dank für eure großzügigen Spenden. Ich weiß, dass es sich lohnt!!!
Ich werde mein Bestes geben, ab und zu etwas aus Afrika zu schreiben, aber ich weiß leider nicht, was ich für Möglichkeiten habe. Bitte betet für Bewahrung, unvergessliche Erfahrung, tolle und wertvolle Begegnung und das wir Menschen für Jesus begeistern können.
Gott ist gut, der beste!! Lasst euch im Alltag von ihm gebrauchen, egal in welcher Sache. Tut eure Arbeit zu Gottes Ehren… Auch wenn ihr vorm Computer sitzt. Gott kann alles gebrauchen, bei ihm gibt es keine Grenzen 🙂 Das ist das tolle!!!!
Bis bald …
Eure Afrika-S(av)Anne

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das Verrückteste

Das Verrückteste, was ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe…

Afrika….. ein wunderschöner Kontinent. Seit meiner Kindheit wollte ich unbedingt mal nach Afrika. Mich begeisterten die Landschaft, die Menschen und die weite Entfernung.
Nach meiner Ausbildung zur Sozialassistentin überlegte ich lange, was ich mache. Ich wollte nicht gleich meine Ausbildung zur Erzieherin dranhängen, wollte nochmal raus, etwas Anderes sehen und noch einige Erfahrungen sammeln. Ich überlegte mir, entweder zum „ Stoffwechsel e.V.“ nach Dresden oder für eine Zeit nach Afrika zu gehen. Die Entscheidung fiel mir total schwer … Ich habe Gott nach seinem Willen gefragt …
Es gab einige Umstände in meinem Leben, die mir zeigten, dass ich nicht nach Afrika gehen kann, da ich hier zu Hause gebraucht werde. So entschied ich mich, nach Dresden zu ziehen und ein einjähriges Praktikum im Stoffwechsel e.V. Dresden zu absolvieren. Innerlich wusste ich, dass die Zeit für Afrika irgendwann noch kommen wird. Das letzte halbe Jahr im Stoffwechsel prägte mich ungemein und ich bin total dankbar dafür.
Eines Morgens im Januar stand ich morgens auf und mein erster Gedanke war: „Diguna, Afrika“. Diguna bedeutet: „Die Gute Nachricht für Afrika“ und ist ein Missionswerk. Darüber hatte ich mich schon einmal informiert und an einem Seminar teilgenommen.
Diguna bietet Kurzzeiteinsätze in Afrika an, für circa 4 Wochen.
Ich schaute also auf der Internetseite, ob sie das 2011 wieder anbieten. Ich sah, dass es im Mai ein Einsatz „Kids4Jesus“ gab. Da geht es darum, den kenianischen Kindern in Schulen und Kinderheimen Jesus lieb zu machen. In den ersten Tagen der Freizeit werden wir auf unserer Station in Tinderet ein Programm für die Einsätze einüben und dann geht es los. Mein Herz pochte so schnell wie schon lange nicht mehr. Daraufhin fragte ich meinen Projektleiter, ob so etwas überhaupt möglich wäre, denn ich habe nicht so viel Urlaub, wie ich für Afrika brauche. Er sprach das mit Ralf Knauthe (Leiter Stoffwechsel e.V. Dresden) ab und gab mir kurz darauf sein Einverständnis.
Ich rief bei Diguna an, um mir einige Informationen über den Einsatz zu holen. Ich erfuhr, dass der Einsatz 1.350 Euro kosten würde und dass nur noch ein Platz frei ist. Puh… ja.. dachte ich, ganz toll. Ich habe null Geld. Ich lebe ein Jahr nur von finanziellen Spenden, ich kann mir das nicht leisten… Doch Gott sagte zu mir, dass es für ihn kein Problem ist, mal eben 1.350 Euro aufzutreiben. Super dachte ich, ich melde mich an. Wenn es Gottes Plan ist, dann werde ich das Geld rechtzeitig zusammen bekommen.
Also habe ich mich angemeldet. Das Problem war, wenn ich das Geld nicht zusammen bekomme, muss ich trotzdem 600 Euro zahlen, für den Flug, der für mich gebucht wurde.
Das war eine Menge Druck, den ich da hatte. Mit meiner Anmeldung war ich also nun voll und ganz auf Gott angewiesen. Das ist so schön und verrückt. Manche halten mich für naiv, aber das ist mir auch egal. Ich vertraue Gott voll und ganz, und Geld spielt für ihn keine Rolle. Also wartete ich zwei Wochen und malte mir nebenbei aus, wie Gott mir wohl das Geld schenken wird… (ich finde was auf der Straße, jemand überweist mir was, ich finde was im Briefkasten) Ja, das ist typisch Mensch. Wir denken immer, wir wissen, wie Gott ist und handelt. Ja, nichts war. Gott machte es natürlich völlig anders.
Nachdem ich nach zwei Wochen immer noch kein Geld hatte, bekam ich Panik und fragte Gott, was ich machen soll… Er sagte mir, dass ich meine Gemeinde in Schmiedeberg fragen sollte, ob sie mich unterstützt. Daraufhin sagte ich zu Gott, dass ich das nicht mache, weil mir das unangenehm ist. Im Moment lebe ich von Spenden. Ich kann mich jetzt nicht vorn hinstellen und nach Geld fragen, das ist absolut nicht meine Art. Aber ich stellte fest, dass ich mit Gott nicht zu diskutieren brauchte.
Als ich nach einer Woche immer noch nichts hatte, dachte ich, OK Gott, wenn es unbedingt sein muss, dann frag ich jetzt die Gemeinde. Das tat ich am Sonntag dann auch. Und innerhalb einer Woche hatte ich von 8 Leuten aus der Gemeinde 1.000 Euro auf dem Konto. Als ich die Summe auf meinem Konto sah, bin ich bald umgefallen. Ich musste wirklich mehrere Male hinschauen, bis ich realisierte, was Gott daraus gemacht hat. Es war der Wahnsinn!! Ich war zutiefst dankbar!!
Danach kam noch mein Projektleiter auf mich zu, der auch gar kein Geld hat, und bot mir an, seine alte Gitarre zu verkaufen, da er sie nicht mehr braucht. Wir haben sie bei ebay versteigert und raus kamen 780 Euro. Ich hatte also am Ende 1.780 Euro allein für Afrika. Wahnsinn………….

Gott ist so verrückt und großartig. Ich bin so sehr dankbar. Ich konnte den Einsatz auf einmal bezahlen, das war super. Gott hat mit gedacht. Ich kann mir jetzt sogar noch die Sachen kaufen, die ich für Afrika dringend brauche. Wunderbar.
Habt vielen Dank ihr Spender, die ihr mir diesen Traum ermöglicht habt! Ich versuche euch während meiner Zeit in Afrika auf dem Laufenden zu halten.

Ich bin total gespannt auf die Zeit, auf das Wirken und das Erleben mit Gott!!
Seid gesegnet von unserem liebenden Vater!!

LG, SAnne

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