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Die Schnecke und die Arche

Die Schnecke und die Arche

„Mit Ausdauer erreichte auch die Schnecke die Arche.“ (C.H. Spurgeon)

Wie oft kommen wir uns auf unserem Lebensweg so vor, als würden wir dahinkriechen in unseren Alltagsspuren ohne wirklich voranzukommen oder irgendein Ziel zu erreichen? Wie leicht verlieren wir im Alltagstrott den Blick auf das, was wirklich zählt und uns am Leben erhält?

Wir haben ein Ziel und einen Sinn in unserem Leben: Wir wollen für Jesus Christus leben, seinen Willen tun, unseren Nächsten lieben und wir glauben daran, dass wir am Ende unserer Tage auf dieser Erde in der Arche, in Gottes neuer Welt ankommen dürfen. Wir werden dann dort zu Hause sein, wo uns nichts mehr von Gott trennen kann. Es wird kein Leid, keinen Schmerz und keine Tränen mehr geben. Allein die Aussicht auf diese unfassbare Liebe und Geborgenheit, die uns erwartet und auf die wir hoffen, sollte uns die Kraft und Ausdauer für unsere täglichen Aufgaben geben. Wir dürfen unseren Blick auf unser eigentliches Ziel richten.

Sicherlich war auch der Weg der Schnecke zur Arche beschwerlich und es ging nicht nur flach geradeaus. Auch wenn wir uns das wahrscheinlich oft wünschen würden. Aber wir sollen doch nicht nur versuchen, ohne Rücksicht auf Verluste zum Ziel zu rennen, sondern wir sollen auch leben- mit dem Bewusstsein, dass jeder einzelne Tag ein Geschenk Gottes und ein kleiner Schritt in Richtung Ziel ist.

Das Schönste an dieser Sache ist nicht nur, dass Gott uns immer begleitet und führt („Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ Mt. 28,20), sondern uns gerade diese Ausdauer und Kraft für unser tägliches Leben geben will, wenn wir ihn darum bitten: „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet. Ich will euch erquicken“ (Mt. 11,28)

Victoria

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