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geschrieben von: Rainer Platzek

Jesus Ben Sirach

Kennst Du das Buch Jesus Ben Sirach?
In unserem Bibelgespräch wollen wir mal eine begrenzte Auswahl von Texten durchstöbern. Wir laden Dich herzlich ein, das Bibelgespräch in der Sonnenblume in den nächsten Wochen zu besuchen. Komm doch mal vorbei!

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Infoabend Asyl- und Flüchtlingsarbeit

Herzlich möchten wir einladen zu einem Informationsabend über die Asyl- und Flüchtlingsarbeit. Eingeladen haben wir den Koordinator dieser Arbeit  der Diakonie Aue/Schwarzenberg, Michael Beyerlein, für den 3. Juni 2016 um 19.30 Uhr. Vertreter der Gemeindeleitung haben Michael Beyerlein auf der Landesverbandstagung in Heidenau kennengelernt und meinten sofort, ihn zu uns einladen zu müssen. Denn der Hintergrund seiner Person ist interessant:
In den 1990er Jahren gehörte Beyerlein zum Führungskreis der Partei „Die Republikaner“, war damals enger Mitarbeiter des damaligen Parteichefs. Dann kam es zu einer 180°-Wende in seinem Leben. Er wurde Christ und ist inzwischen mit einer Frau aus Uganda verheiratet. Beyerlein kennt sich also aus mit diesem Thema und kann aufgrund seines eigenen Erlebens kompetente Antworten auf viele Fragen geben.

In dem Infoabend wird Beyerlein zwei Schwerpunkte setzen: Einmal die Darlegung des biblischen Standpunktes. Und dann nimmt er Stellung zum derzeitigen Stand der Flüchtlingssituation und gibt praktische Tipps für eine herzliche Willkommenskultur,  Kontakte von christlichen Gemeinden zu Flüchtlingen und zur Vernetzung an den jeweiligen Orten und Regionen. Daher ist dieser Abend, der sicher auch interessant und kurzweilig werden wird, ein wichtiger Impuls für unsere Gemeinde in Schmiedeberg.

Eingeladen sind alle Gemeindeglieder, Freunde und Interessierte zu diesem Thema. Der Abend ist allerdings nicht als Diskussionsveranstaltung geplant, sondern der Informationsvortrag soll Wissen über das Asylverfahren vermitteln, Fragen zur Problematik beantworten und Vorurteile abbauen.

„Leben mit Passion“ – eine 7 Wochen-Aktion

„Leben mit Passion“ – Staunen über Christus im Anderen“. Das ist eine Aktion, die der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. in der Zeit vom 7. Februar – 27. März 2016 mit einem ansprechenden Kalender durchführt. Alle Gemeinden – so auch wir als Baptistengemeinde in Schmiedeberg – bekommen für ihre Mitglieder und Freunde den Passionszeitkalender 2016 geschenkt. Er liegt dann zum Mitnehmen zu Beginn der Aktion am 07.02.2016 im Foyer der Friedenskapelle aus. 40 AutorInnen aus aller Welt haben für jeden Tag der Passionszeit ab Aschermittwoch, den 10. Februar bis zum Ostersonntag Andachten zu Bibelworten verfasst. Gedanken, Erlebnisse, Grundsätzliches, Persönliches und Anregungen für das eigene Christsein im Alltag finden sich im dem grafisch ansprechend gestalteten Kalender. Man kann über den Glauben nachdenken, aber gleichzeitig wird man durch diesen Kalender auch auf vielfältige Wiese aufgefordert, über Christus im Anderen zu staunen. Im Internet gibt es unter www.passionszeitkalender.de gutes Material für kleine Gesprächsgruppen und Material zum persönlichen Studium. Jeder, der möchte, kann so mit einem erfrischenden Impuls die einzelnen Tage der Passionszeit beginnen. Herzlich möchten wir einladen, diese Zeit vor Ostern etwas bewusster zu gestalten und zu erleben. Zu den einzelnen Wochenthemen gibt es dann jeweils sonntags eine inspirierende Predigt – 7x, beginnend auch am 7. Februar.

  • 07.02.16   Es ist noch Raum da! Wirklich? – Lukas 14, 15 – 24 (Pastor Rainer Platzek)
  • 14.02.16   Herzlich willkommen! – Lukas 7, 36 – 50 (Pastor Rainer Platzek)
  • 21.02.16   Durch Hinsehen Vorurteile überwinden – Johannes 1, 43 – 51 (Pastor Rainer Platzek)
  • 28.02.16   Alle Völker an einem Tisch – Lukas 13, 29 (Andreas Kuhnert)
  • 06.03.16   Christus im Anderen entdecken – Matthäus25, 31 – 46 (Pastor Rainer Platzek)
  • 13.03.16   „Gib mir zu trinken!“ – Joh 4, 1 – 41 (Pastor Rainer Platzek)
  • 20.03.16   „Er sah die Stadt und weinte“ – Lk 19, 41 – 44 (Thomas Kuhnert)leben_mit_passion2016

Waldgottesdienst 2015 – Rückblick

Wie in jedem Jahr fand an Christi Himmelfahrt wieder der evangelistische Waldgottesdienst bei der Barbara-Kapelle in Oelsa statt.
wald2015aNachdem es morgens etwa in Schmiedeberg noch geregnet hatte, klarte der Himmel im Laufe des Vormittags immer mehr auf, so dass ab 10 Uhr auf der Homepage zu lesen war: „Der Waldgottesdienst findet im Wald statt!“ – Tatsächlich war das Wetter wieder einmal für die Besucher gemacht: trocken, mit sonnigen Aufhellungen, ein wenig kühl. 450 Besucher von nah und fern pilgerten so warm angezogen und für alle Wettereventualitäten gewappnet in den Wald.

wald2015bDer Gospelchor „Silver Mine“ (= Silbermine) der Evangelischen Kirche Dippoldiswalde unter Leitung von Pfr. Schurig erfrischte mit deutschen und englischen Songs. Ein Musikteam der Gemeinde begleitete die gemeinsamen Lieder, und die Techniker rannten hin und her und drehten am Mischpult die Knöpfe, um den richtigen Sound zu produzieren. Thomas und Andreas Kuhnert hießen in freundlicher Weise die Besucher willkommen und moderierten routiniert den Gottesdienst.

Bewegend war der persönliche Erfahrungsbericht von Simon Lawrenz, der von seinen Drogenproblemen in der Jugendzeit und seiner Befreiung daraus erzählte.

wald2015cIch hielt dann die Ansprache zum Thema „Was hält, wenn nichts mehr hält?“. Ich betonte den Halt, den wir in Gott finden können, wenn unsere menschlichen Sicherheiten wie Luftballons zerplatzen und wir Hilfe und Rettung brauchen, wenn wir durch Unglück, Verluste und Schicksalsschläge wie von einer Bergwand zu Boden stürzen.
Nach dem gut 1½-stündigen Gottesdienst freuten sich dann alle auf eine Tasse Kaffee und einen Imbiss an den verschiedenen Tischen, die im Wald aufgebaut waren. Hier gab es nun noch verschiedene Gespräche und Begegnungen, auch über das Thema des Gottesdienstes. So kann ich von etlichen Rückmeldungen von Nichtchristen berichten, die das Thema besonders berührt hatte. Der Waldgottesdienst ist eine gute Gelegenheit, Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erregen. So hat darüber wieder die Sächsische Zeitung positiv berichtet, aber auch das Fernsehen des MDR abends in seinem Ländermagazin in einem 40-Sekundenspot sehr schön unser Himmelfahrtsevent erwähnt. Es war somit eine rundum gelungene Sache, und allen MitarbeiternInnen sei an dieser Stelle auch noch einmal herzlich für alles Helfen gedankt.

Die Lebensgeschichte bejahen

Mir tun Leute Leid, die ständig unzufrieden sind. Sie jammern über ihre so schwere Situation. Oder meckern über den Staat und die Gesellschaft. Und lästern über andere Leute, die sich so wenig um sie kümmern. Finden an jedem irgendetwas, das ihnen missfällt. Man spürt ihre Verbitterung, die wie schleichendes Gift ihre Seele zerfrisst. Sie gleichen einem abgeschossenen Pfeil, der nach vorne fliegen will, aber hinten durch einen schweren Sack nach unten gezogen wird. Menschen, die durch eine große Last niedergedrückt werden und deshalb nicht frei und fröhlich durchs Leben gehen können. Nun kennt jeder trübe Gedanken, die kommen und wieder gehen. Auch ich bin nicht frei davon. Nur wenn die mich für längere Zeit gefangen nehmen, können sie mir die ganze Lebensfreude rauben. Solche schweren Säcke, die ich noch mit mir herumschleppe, können Lasten aus meiner Vergangenheit sein: Etwa Unrecht, das mir andere früher, vielleicht schon in der Kindheit, zugefügt haben. Eine Schuld, die ich begangen habe. Hunger und schwere Arbeit.
Schicksalsschläge. Verluste, denen ich heute immer noch nachtrauere. Wer so was nicht als Teil seiner Biografie bejahen kann, wird später verbittert und mürrisch. Was könnte helfen? Ein Mensch in der Bibel betet: „Wenn mir das Herz schwer war von tausend Sorgen, hat mich dein Trost wieder froh gemacht.“ tolle_aussichtGott tröstet, indem er mich zum Beispiel an schöne Erlebnisse erinnert. Da, wo ich so richtig glücklich war. Das macht mich dankbar. Oder er zeigt mir eine Schuld, die ich noch bereinigen sollte. Vielleicht muss ich losgehen, um mich mit jemand zu versöhnen, der mich verletzt hat. Und es könnte dann sein, dass da eine Riesenlast von mir abfällt. Oder Gott öffnet mir die Augen für die schönen Seiten der Natur, und ich kann mich an bunten Blumen, an reifen Früchten oder einer herrlichen Aussicht freuen. Er weiß, was mich aufrichtet und nach vorne blicken lässt. Immer dort, wo meine Sinne auf etwas Positives gerichtet werden und ich – auch wenn nur für einen winzigen Augenblick – etwas Wunderschönes wahrnehme, könnte das ein Trost von Gott sein, der meine tausend Sorgen für einen Moment hinwegfegt. Der November wird von vielen Leuten als trübe und trist empfunden. Aber vielleicht könnte er für Sie in diesem Jahr eine Palette von Glücksmomenten enthalten. Sie müssen nur die Ohren und Augen aufsperren für das, was gelingt und schön ist, und darin einen Mutmacher von Gott entdecken!

Fejerabend am Buß- und Bettag FÄLLT AUS

fejerabendDer FeJerabend fällt leider aus, da die Musiker aus privaten Gründen nicht spielen können.


Bald ist es wieder soweit: Wir haben Fejerabend! – Ich meine den, an dem wir Jesus Christus in aufgelockerter Weise, aber doch mit großer Erwartung feiern wollen. Mit viel guter Musik, Gebeten, Hören auf Gott und hoffentlich berührenden Erfahrungen! Da wir im letzten Jahr gute Erfahrungen mit dem Buß- und Bettagstermin, der ja bei uns in Sachsen Feiertag ist, gemacht haben, versuchen wir es als Vorbereitungsteam mutig auch in diesem Jahr am 19. November um 17.00 Uhr. In der Hoffnung, dass viele Gemeindeglieder und Freunde sich zu diesem Abend einladen lassen! In diesem Jahr wird es um das erwartungsvolle Gebet des Glaubens an den großen Gott gehen, der helfen kann und will, den Arzt und Therapeuten, der mir gibt, was ich brauche.
Seid herzlich willkommen!